Schwarzlicht

Schwarzlicht – PART 1

Schwarzlicht Part 1… äh wie?

Ja… dies wird nicht der einzige Eintrag zu Schwarzlicht Experimenten sein. Da ist noch einiges geplant. ;)

In diesem kurzen Editorial möchte ich euch ein wenig an das Thema Schwarzlicht und Fotografie heranführen.

Vorweg Ich hätte gedacht, dass es deutlich schwieriger ist. Wir haben mit einer 120cm langen Schwarzlicht-Röhre (36W) gearbeitet und nutzten normale Body-UV Farbe.

Schwarzlicht

Vorbereitungen im Schwarzlicht

Das Setup

Unser Setup war recht spartanisch gehalten (bei 3qm Fläche auch das einzig machbare). Als Hintergrund diente uns ein einfaches, schwarzes Bettlaken was mit Panzertape am Fenster befestigt wurde. Die Röhre selbst haben wir Vertikal an das Lichtstativ geklemmt.
Mit ein bisschen natürlichem Licht, hauptsächlich aber dem Schwarzlicht, begann die Malerei (vorher Haut eincremen).  Schon so leuchteten die Farben super, obwohl das Licht nur indirekt von hinten schimmerte.

Arbeit mit dem Licht

Jeder der vorher schon in irgendeiner Form Schwarzlicht erlebt hat weiß, dass man immer so einen leichten Nebel schleier empfindet, wenn man direkt ins Licht schaut, daher versucht dies zu vermeiden. Das irritiert nur!
Das Tolle bei Schwarzlicht : Weiße Flächen sind die besten Reflektoren dafür!
Da uns die reine Streuung viel zu schwach war, haben dir kurzerhand den Reflektor hinter die Röhre geklemmt und hatten gefühlt 200% mehr Licht.

Crashtipps

Uns ist einiges Aufgefallen: Zu viel oder falsches Make-Up schmeißt sofort starke Ränder oder unschöne Konturen. Seiht euch auch im klaren darüber, dass jede Vertiefung in der Haut und der Poren so stärker zum Vorschein kommt, also immer gut hinschauen!

Ihr bzw. vielmehr euer Model sollte darauf achten, nicht aus Versehen die Farbe zu verwischen, besonders bei Aufwendigen Malereien.
Die Farbe als solches ist allerdings sehr einfach zu Handhaben, da sie ziemlich Zäh ist und nicht verläuft oder sonstiges. Man kann Sie sogar Großflächig gut verteilen.

Abschminktuch im Schwarzlicht

Abschminktuch im Schwarzlicht

Ist Die Haut vorher gut eingecremt worden, verläuft auch das Abwischen mit Abschminktüchern und/oder einem Waschlappen+Seife. Ebenso das reinigen der Pinsel funktioniert hervorragend mit Warmen Wasser und ein bisschen Seife (bevor ihr euch extra dafür neue Pinsel kauft). Nutzt nur nich unbedingt die teuersten dafür.

Fazit und Resultat

Die Arbeit mit solchen, nicht alltäglichen Mitteln macht einen Heidenspaß! Insbesondere wenn man andauernd lachen muss wie urkomisch es teilweise aussieht. Kontaktlinsen-Träger  werden sich übrigens bei einem Blick in den Spiegel gruseln: Eure Augen wirken total milchig, wie die eines Blinden!

Es war aber definitiv nicht die letzte Arbeit mit Schwarzlicht. Anbei zwei der Bilder, welche entstanden sind. Mehr dieser und anderen Bilder findet ihr auf Carolins Facebookseite sowie auf der Facebookseite von Stunning Shots.

Schwarzlicht

Schwarzlicht

Teilen